12 Wochen Achterbahn der Gefühle von N-Z (Teil 2) & GLÜCKLICHEN MUTTERTAG

Hallo ihr Lieben,

allen Mamas da draußen …

Alles Gute zum Muttertag

Ein besonderer Tag? Hmm … ein Sonntag wie jeder andere. Eigentlich. Und doch besonders. Für mich eigentlich ein Tag, wie Valentinstag & Co. An denen die Blumengeschäfte eine Menge Geld machen. Aber dennoch so sinnvoll – denn wie viele Mamas gibt es da draußen, die täglich so viel leisten, so viel geben und manche nicht die Anerkennung, Wertschätzung und Dankbarkeit zu spüren bekommen, die sie doch verdienen.

Mamas die alles geben. Jeden Tag und die vielen schlaflosen Nächte. Frauen, die ihren Kindern Liebe, Aufmerksamkeit und Freude geben, auch wenn ihnen manchmal doch eher zum weinen zu mute wäre. Die sich aufopfern, um glückliche Kinder zu haben.

Da das noch nicht genug ist …

Da es nicht reicht, sich gesunde, geliebte und glückliche Kinder zu wünschen … nein, da gibt es noch Frauen, die „nebenbei“ noch den Haushalt schmeißen. Putzen, aufräumen und zudem den ganzen Bürokratiekram erledigen. Die von einer Frau mit der Geburt ihres Kindes zur Familienmanagerin werden.

Ein Tag um Dankbarkeit auszudrücken

Dieser Muttertag ist super. Denn er lädt dazu ein, DANKE zu sagen. Dieses Danke, dass im Alltagsstress manchmal vergessen wird oder zu kurz kommt. Also ist so ein Muttertag wie ich finde super. Denn er erinnert uns daran, dass all das nicht selbstverständlich ist.

Ich hoffe ihr lieben Mamas da draußen, ihr habt heute alle mehr Aufmerksamkeit, Liebe und Dankbarkeit gespürt. Wurdet von manchen „Aufgaben“ vielleicht etwas entlastet oder lasst selbst das ein- oder andere einfach liegen und legt voller Selbstliebe mal die Füße hoch und klopft euch auf die Schultern.

Wie ich vor kurzem bereits über meine Gefühle in den ersten drei Monaten nach der Geburt von Milo geschrieben habe – gehts heute weiter…

Du hast es verpasst? Dann lies hier den ersten Part.

Milo´s ersten drei Monate in Bildern …

 

Nähe

 

Nähe. Ja, ein Gefühl welches ich in der Intensität noch nicht gespürt habe. Milo möchte häufig einfach nur bei mir sein. Meinen Herzschlag hören, das Rumpeln in meinem Magen. Mich riechen, mich spüren. Sobald ich versuche ihn abzulegen, beginnt er zu schreien. Kaum nehme ich ihn wieder in den Arm ist er friedlich. Ein manchmal sehr anstrengendes Gefühl und manchmal ein so entzückendes. Dankbar, für diese Erfahrung.

Optimismus

 

Zum Glück bin ich ein sehr optimistischer Mensch. Denn dieser Optimismus hilft mir durch die ein -oder andere Situation, die ich seitdem so erlebt habe und bestimmt noch erleben werde.

P

lanlos

 

Planlos. Und das ich! Ich habe eigentlich immer einen Plan – für alles. Aber Milo hat mich in so manche Situation gebracht, in der ich mich planlos fühlte. Planlos, wie ich vorgehen soll. Planlos, was als nächstes zu machen ist. Planlos ungewohnt.

Qual

 

Qual. Ja, die ersten Tage nach der Geburt waren wirklich eine Qual für mich. Man muss ja sagen, dass ich zuvor noch nie im Krankenhaus war. Noch nie eine schlimme Krankheit hatte. Nie arge Schmerzen erfahren musste. Die Nacht nach der Geburt war für mich wirklich eine Qual. Erst am nächsten Morgen, nach vielen Stunden habe ich meine Beine wieder gespürt. Konnte nicht aufstehen. Hatte Schmerzen, die für mich qualvoll waren.

Die Stillzeit war für mich anfangs auch alles andere als schön – ja eine Qual. Schmerzhaft und blutig. Ich wundere mich jetzt noch, warum so wenige Frauen über dieses Thema sprechen. Dazu folgt aber bald ein separater Blogbeitrag.

Ratlosigkeit

 

Ja, auch ratlos habe ich mich in den letzten Wochen gefühlt. Ratlos, was Milo hat. Ratlos, wie ich auf seine Bedürfnisse am besten eingehen kann. Ratlos wie ich ihn am besten fördern kann. Mich gefragt, ob ich alles richtig mache.
Habe mich – zumindest am Anfang – gefragt, wie ich je wieder Yoga praktizieren und joggen gehen soll. Meinen Körper wieder annehmen kann.

 

S

tolz

 

Stolz! Was für ein schönes Gefühl. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich selten stolz auf mich selbst bin. Ich bin stolz auf andere – aber auf mich selbst? Viel zu selten.

T

apfer

 

Auch wenn ich Schmerzen empfunden habe. Bei der Geburt aber auch nach einigen Stillschwierigkeiten in den ersten Wochen habe ich mich durchaus auch tapfer gefühlt. Eine Krankenschwester meinte mal zu mir. „Ach zu Ihnen komme ich so gerne. Sie sind auf der ganzen Station trotz der Schmerzen immer die freundlichste und lachen trotzdem.“

Auch meine Hebamme meinte, dass die meisten Frauen bei den Stillproblem längst abgestillt hätten. Ein stolzes Gefühl hatte ich, dass ich tapfer durchgehalten habe.

Unsicherheit

 

Haha – ohja! Unsicher habe ich mich gefühlt. In meinem Umfeld hatten bisher nicht viele Babys sodass mir der Umgang mit Neugeborenen nicht vertraut war. Das heißt, dass ich beim Windeln wechseln, anziehen etc. zu Beginn sehr unsicher war. Unsicher wie ich ihn am besten halte. Unsicher, ob sein Wach- und Schlafrhythmus so richtig ist. Unsicher, ob er ausreichend isst. Ach es gab so viele Gedanken … aber zum Glück nimmt die Sicherheit zu und auch das Vertrauen in mich selbst, kam schnell wieder zurück.

Vertrauen

 

Vertrauen. Ja zum Glück wurden die Zweifel schnell durch Vertrauen ersetzt. Vertrauen in sich selbst. Darin, dass man alles richtig macht. Vertrauen, dass alles schon so richtig ist. Vertrauen, dass man die richtigen Entscheidungen trifft, richtig handelt etc.

Wissbegierde

 

Zum Glück bin ich wissbegierig. Einiges über das ich noch nicht Bescheid wusste, noch nicht gelernt hatte, noch nie gehört hatte … habe ich mir nach und nach angeeignet. Habe mich mit anderen Müttern ausgetauscht, habe Podcasts gehört, habe nachgelesen. Habe mich mit Wissen von anderen beruhigt, bestätigt gefühlt. Habe Sachverhalte besser nachvollziehen können. Wissen macht das Leben leichter.

X

(ich habe kein Gefühl mit X gefunden)

 

Y

(ich habe kein Gefühl mit X gefunden)

 

Zuversicht

 

Ein sehr schönes Gefühl. Sich zuversichtlich fühlen – in Momenten, in denen es einem vielleicht gerade gar nicht so leicht fällt. Daran zu glauben, dass alles gut wird, das alles richtig ist. Zuversichtlich, dass so wie es ist, es perfekt ist.

Überwältigende Gefühle

Das waren und sind ganz schön viele Gefühle, die durch die Geburt eines Kindes in einem ausgelöst werden. Manche kennt man. Einiges erfährt man neu. Man erfährt sich selbst neu. Lernt wieder vieles über sich selbst und über den Partner.

Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es weiter geht und was noch alles auf mich zukommen wird. Freue mich über alles, was ich erleben und erfahren darf und werde es zu gegebener Zeit mit euch teilen.

Love & Namasté
Deine Heidi

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