Zwei Ladies – Ein Raum, ein Nachmittag, eine Leidenschaft – YOGA

Hallo ihr Lieben,

vergangenen Samstag war es wieder so weit.

Zwei Ladies – Ein Raum, ein Nachmittag, eine Leidenschaft – YOGA

Mein lieber Yogabunny Elena von lightbomb und ich haben uns wieder getroffen um gemeinsam Yoga zu praktizieren, zu üben, auszuprobieren, um zu erspüren, um uns auszutauschen – und ja ok, auch einfach zu quatschen und viel zu lachen.

Elena und ich haben uns während unserer Yogalehrerausbildung letztes Jahr kennengelernt und da wir ähnliche Ansichten haben, häufig gleich ticken und dennoch sehr verschieden sind – ergänzen wir uns einfach super.

Sie unterrichtet mittlerweile einmal in der Woche dienstags Vinyasa Yoga in Kleingruppen bei Dein Raum für Gesundheit im Stuttgarter Westen.  Diesen kleinen aber feinen Raum konnten wir am Wochenende wieder für uns nutzen.

Was zwei leidenschaftliche Yogis in vier Stunden so machen?

IMG_8834

 

Elena hat kürzlich eine Personal Yogalehrerausbildung in Frankfurt begonnen. Der persönliche Yogaunterricht muss ja auch geübt werden – und dass dabei eine Win-Win-Situation entsteht war uns beiden schnell klar. Also ab auf die Matte.

Ein bisschen Aufwärmen – ganz individuell. Musik, zwei Matten, zwei Yogis.

IMG_8807

 

Anschließend sind wir einiges durchgegangen. Dehnung des Psoas (ohhhh ja, ich habe ihn gespürt – mehr denn je!!) Besonders für Schreibtischtäter wie mich ist diese Dehnung sehr wertvoll. Hierbei konnte Elena das Gelernte mir als Schülerin beibringen und ich konnte ihr Feedback geben, wie es sich bei mir anfühlt und und und…..

Core-Übungen, da ich derzeit starke Rückenschmerzen habe und ich weiß, dass dies meine Schwachstelle ist und eben zu einem gesunden Rücken dazu gehört – gemeinsam zu noch mehr Stärke! Tolle Übung aus dem Halbmond – und übrigens auch für jeden Personal Yogalehrer eine Herausforderung 🙂

Schulteröffnungen und schließlich haben wir noch an etwas gearbeitet, was ich eigentlich schon ad acta gelegt hatte. Den Handstand.

IMG_8828

 

Vor zwei Jahren war ich gar nicht weit von ihm entfernt – zwar an der Wand – aber voller Elan und Freude. Bis der Tag kam, als ich flog – auf meinen Kopf. Ich spüre jetzt noch den Schmerz. Der Moment, die Erinnerung – die mich zweifeln lässt an dem, was ich eigentlich ja kann. Bescheuert? Allerdings! In der Zwischenzeit war er mir völlig egal. Genau wie einige Armbalancen. Muss ich nicht zwingend können – Ausrichtung, innere Haltung, Atmung etc. – es gibt genügend andere Themenfelder, die ich in meiner Yogapraxis verbessern wollte und will.

Als wir jedoch wieder darauf zu sprechen kamen, war mein innerer Schweinehund dann doch wieder erweckt worden. Also ab an die Wand. Mit Hilfe von Elena und ihrem Zuspruch, ihrer Geduld und dem Vertrauen habe ich mich wieder etwas angenähert. Vorbereitet war ich mit allem, was ich für einen Handstand brauche – alle Einzelheiten kann ich – das weiß ich. Jetzt muss ich diese „nur noch“ alle auf einmal hinbekommen – und vor allem – wie Elena es so schön beschrieb – muss ich meinen Kopf aus dem Weg räumen 🙂  Also hat Elena eine super Schülerin und ich eine super Lehrerin – gemeinsam wachsen.

Schließlich hat sie sich noch um meine Schulter gekümmert – den Spaß haben wir gefilmt und ich kann es immer noch kaum glauben, wie weit eine – im besonderen meine – Schulter rauskommen kann.

IMG_8836

Und dann hat sich Elena noch um meine Hamstrings gekümmert. Ja, ich habe in der Ausbildung gelernt, wo sie ansetzen und wie sie verlaufen. Aber so intensiv gespürt? Daran kann ich mich nicht erinnern. Mit dieser aktiven Dehnung hat mich Elena ein klein wenig gequält – aber es war angenehm und zugleich sehr interessant. Zu spüren wie sich die Dehnung von Anfang über ein paar Minuten hinweg verändert hat.

Zur Belohnung gab es dann noch Savasana- Adjustments. Unterarme, Schultern, Becken, Füße und mein Kopf – wenn man sich für das Einrichten von Savasana immer so viel Zeit nehmen könnte bzw. als Schüler immer so adjustet werden würde ….*träum*

Aber durch das Gelernte und an mir selbst erfahrene, hoffe ich, dass ich auch meinen Yogaschülern wieder etwas Gutes tun kann.

Es is schön, einen Yogabuddy zu haben, Gedanken, Gefühle, Fragen gemeinsam klären zu können, sein Wissen teilen zu können, geben und empfangen zu können. Schön jemand Gleichgesinnten zu haben, dem man vertraut, der einem zuhört und auch mal zuspricht.

Für jede/n Yogalehrenden da draußen wünsche ich einen solchen Yogabuddy. Jemand, mit dem ihr wachen könnt.

stay positive, work hard and make it happen.

Namasté und Love
Deine Heidi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*