Yogateachertraining 200 H – ein Rückblick

Hallo ihr Lieben,

wie einige von euch wissen, habe ich dieses Jahr meine Yogalehrerausbildung gemacht. Da ich die letzten Monate über nicht wirklich viel Zeit zum bloggen hatte und jetzt endlich dazu gekommen bin meinen Blog umzuziehen und mich gedanklich zu sortieren, möchte ich natürlich die Zeit nutzen und euch wenigstens rückblickend an meiner Ausbildung teilhaben lassen.

rückblick

Wie alles begann….

Natürlich hat alles damit begonnen, dass ich ganz grundsätzlich damit angefangen habe, überhaupt Yoga zu praktizieren. Und das vor ca. 2-3 Jahren – also wie ihr seht muss man schon mal nicht ein Profi-Yogi sein um an so einer Ausbildung teilnehmen zu können.

Wo alles begann….

Für mich persönlich in meinem Wohnzimmer! Eine DVD hier und ein youtube-Video da. Natürlich habe ich schnell gemerkt, dass das nicht alles sein kann und ein Lehrer unersetzlich ist. Daher war ich ganz unterschiedlich mal im Wohlfühlbereich, im moveorespiro in Stuttgart, mal im Yoga Loft, mal im Yoga Süd. Ohne feste Bindung mit Drop In. Zudem habe ich immer sehr gerne an Workshops teilgenommen, da man hier sehr viel in kurzer Zeit lernen konnte. Aber da mir dann auch dieses Wissen nicht gereicht hat, war für mich schnell klar – ich werde eine Yogalehrerausbildung machen.

Für wen ist die Ausbildung geeignet?

Die Ausbildung ist für alle Yogis geeignet die gerne Yoga praktizieren und diese Leidenschaft gerne weitergeben möchten oder für Yogis, die einfach ihre eigene Yogapraxis vertiefen möchten.  Das heißt, nur weil es YogaLEHRERausbildung heißt, musst du natürlich nachher nicht unterrichten.

 

Welche Inhalte hat die Yogalehrerausbildung gehabt? 

diese findet ihr natürlich alle auf der Homepage von moveorespiro.

  1. TECHNIK UND YOGA PRAXIS
    • Yoga Âsanas und deren korrekte Ausführungen
    • Kriyas (Reinigungstechniken)
    • Einführung in das Pranayama, Erlernen verschiedener Atemtechniken
    • Meditation
    • Channing und Mantren
  2. Unterrichtsmethodik
    • Aufbau von Yoga Klassen und Sequenzing
    • Vinyasa Krama – die sinnige Abfolge der Âsanas
    • Prinzipien der Demonstration und Beobachtung
    • Hands-On Adjustments / Korrekturhilfen
    • Unterrichtsstile und -konzepte kennenlernen
    • Die Qualitäten des Lehrers
    • Gebrauch von Hilfsmitteln und Korrekturanleitungen /-möglichkeiten
    • Methodik und Didaktik
    • Durchführen von Unterrichtseinheiten mit ausführlichem Feedback
    • Business Aspekte des Yogalehrers
  3. ANATOMIE UND PHYSIOLOGIE
    • Grundlagen der allgemeinen Anatomie und Physiologie
    • Grundlagen der energetischen Anatomie und Physiologie (Chakren & Nadis)
    • Kontraindikatoren
    • Einführung in die Yoga Therapie
  4. YOGA PHILOSOPHIE, LIFESTYLE UND ETHIK
    • Philosophische Fundamente des Yoga
    • Historischer Überblick
    • Studium der Yoga Sutren von Patanjali
    • Einführung in die Bhagavad Gita
    • Ethische Richtlinien für den Yogalehrer
    • Sanskrit (Grundbegriffe und Aussprache)
  5. EIGENE PRAXIS
    • Teilnahme an min. zwei Yoga Klassen pro Woche
    • Entwicklung einer eigenständigen Yogapraxis

Wer hat mich ausgebildet?

Das diesjährige Ausbildungsteam waren natürlich Almut! An dieser Stelle auch ein riesengroßes Dankeschön an Sie!

Zudem Phil und Ela – auch an die beiden ein herzliches Dankeschön!

Was hat die Ausbildung gekostet? 

Die Ausbildung hat mich 3.000,- Euro (Frühbucherpreis) gekostet. Inbegriffen waren hierbei die Contact Hours die ich im Studio jederzeit machen konnte. Zudem ein gedrucktes Ausbildungsmanual und die Prüfungsgebühr.

Kann ich die Ausbildung empfehlen?

JA! Da muss ich jetzt gar nicht lange überlegen. Mir hat die Ausbildung viel zu Denken gegeben, mir viel Freude bereitet, mich zum lachen gebracht, mich aber auch traurig und wütend gemacht (zum Glück nur auf mich selbst)- es war kurzum eine sehr emotionale aber wundervolle Zeit. Somit kann ich sie wärmstens empfehlen!

Ich empfehle jedem sich davor mal das Studio anzuschauen. Die Yogateacher, vor allem natürlich Altmut selbst aber auch die anderen Yogis. Meiner Meinung nach ist der Wohlfühlfaktor in einem Yogastudio mit den Lehrern und anderen Yogis das wichtigste in solch einer Zeit!

Jedes Studio und alle Lehrer bringen mit Sicherheit ihre eigenen Stärken und „Lieblingsthemen“ mit ein. D.h. in einem Studio mag die Spiritualität im Vordergrund stehen und in anderen Studios ist es vielleicht doch mehr  der körperliche Ansatz oder oder oder….Aber auch ihr Yogis seid natürlich unterschiedlich, sodass ich mir sicher bin, dass es für jeden Interessenten auch die   richtige Ausbildung gibt – für mich war es die im Wohlfühlbereich!

Und jetzt? Wie geht es weiter? 

Gute Frage! 😉
Darüber mache ich mir jetzt erstmal gar keine Gedanken. Da ich berufsbegleitend noch einen Master in Wirtschaftspsychologie mache und derzeit an meiner Master-Thesis schreibe, liegt nun hier der Fokus. Dennoch werde ich mich dann über den Jahreswechsel Gedanken machen und mich ab 2016 als Yogalehrerin versuchen. Das steht auf jeden Fall auch fest – es ist also nur noch eine Frage der Zeit! 🙂

An meiner eigenen  Praxis werde ich natürlich weiter fleißig arbeiten – ohne Yoga geht’s nicht mehr!

Wenn ihr detailliertere Fragen habt, könnt ihr gerne unter dem Post einen Kommentar hinterlassen oder mich auch gerne per E-Mail kurmasanayogablog@gmail.com kontaktieren.

Und hier ein paar Eindrücke….

Der Ordner hat mich die letzten 7 Monate begleitet....
Der Ordner hat mich die letzten 7 Monate begleitet….
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Im Philosophie Unterricht von Phil
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Eine gemeinsame Yogasequenz….
Das kann nur Anatomie gewesen sein :-)
Das kann nur Anatomie gewesen sein 🙂
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Anatomie? Was auch sonst!? 🙂

12189485_1193488900667269_8634017984755050811_oDie Prüfungsmatten – und Rosen 🙂

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10482316_1193486987334127_2493152797397281801_onach dem absolvierten Prüfung….ein gemeinsames Abendessen…

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wir! 🙂

Namasté
Eure Heidi

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