Yama Teil 3/5 – ASTEYA

Umzugs-Nachzügler

Hallo ihr Lieben,

Deutschland hat mich wieder! Seit Montag Abend bin ich wieder im Lande.

Über meine wahnsinnig tolle Japan-Reise in den letzten zwei Wochen werde ich euch nach und nach noch berichten.

Jetzt wird aber erstmal weiter an meinem Blog gearbeitet – denn dieser wird derzeit umgestellt, sodass ich bald meine eigene Homepage habe und unter www.kurmasana.de für euch da sein werde -hier schon Mal als Ankündigung! 🙂

So liege ich nun auf meiner geliebten Yogamatte nachdem ich meinen Kopfstand geübt habe und zur Belohnung einen Apfel gegessen habe (leider ist in der Zwischenzeit meine Lippen geschwollen und mein Hals kratzt wie wild – seit kurzem vertrage ich keine Äpfel mehr – egal welche Sorte, egal ob geschält oder ungeschält – aber irgendwie kann ich auch nicht darauf verzichten).

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Gerne möchte ich heute mit den bereits begonnenen Yamas weitermachen. Über das erste Yama – Ahimsa hatte ich bereits berichtet. Was war es denn nochmal? Ja genau, „Nichtverletzen“. Auch über das zweite Yama, „Satya„, die „Wahrheit“ habe ich bereits geschrieben….und nach zwei kommt – drei.

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Das dritte Yama ist – ASTEYA.  Es bedeutet, dass man nichts nehmen soll, was einem nicht gehört. Dies können Gegenstände sein, natürlich aber auch „Gedanken“. Denn wie heißt es seit ein paar Jahren so schön „Guttenberg spielen“ – als Ableitung von Karl-Theodor zu Guttenberg´s Plagiatsaktion 🙂 Asteya kann aber auch bedeuten, dass man mit anvertrauten Informationen vertraulich umgehen soll und Menschen, die einem dieses Vertrauen schenken und sich öffnen, nicht enttäuschen soll.

Vielleicht kennt der eine oder die andere es von euch aus dem geschäftlichen Alltag. Man erzählt einem Kollegen oder einer Kollegin eine neue Idee, ist sich vielleicht noch unsicher und möchte sich erst vorab mal austauschen, ob man auf dem richten Weg ist …und was passiert? Die Person, die man ins Boot geholt hat, geht mit der Idee zum Chef und verkauft die Idee als die eigene. Auch hiermit ist Asteya gemeint – heimse keine Lorbeeren anderer ein (die dir gar nicht zustehen!).

In diesem Sinne meine Lieben – seit ehrlich zu euch selbst und schätzt das Vertrauen euer Mitmenschen anstatt es zu missbrauchen. Ganz zu schweigen von materiellen Gegenständen – denn haben wir nicht alle genug!?

Eure
Heidi

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