Selbstpraxis – und was machst du so?

Mein Blog zieht um ….daher kommen zur Vollständigkeit noch ein paar Nachzügler 🙂

Guten Abend ihr Lieben,

zurück in Deutschland möchte ich euch heute noch einen kurzen Rückblick auf meinen gestrigen – letzten „Urlaubstag“ geben und ein paar Tipps zur Selbstpraxis mit euch teilen.

Gestartet habe ich gestern meinen Tag nämlich mit Pranayama am Strand. Wir sind ein bisschen früher aufgestanden und dann gleich runter zum Steg. Auch wenn die Sonne noch nicht da war – die Ruhe, das Meeresrauschen – einfach herrlich.

Wenn ihr morgens Pranayama praktizieren wollt, empfehle ich euch nachdem ihr euch (nüchtern und) aufrecht hingesetzt habt mit

Kapalabhati („Schädelleuchten) zu beginnen, da es reinigend wird, dann
Uddiyana Bandha Kriya,
Brahma Mudra,
Shitali oder Nadi Shodana,
Ujjai Atem und schließlich
Jinan Bandha

In der Regel praktiziere ich Pranayama immer abends, da ich morgens nicht in eine Routine reinfinde und eher abends meine Zeit ist. Aber das kommt ja wirklich auf euren Biorhythmus, euren Alltag etc. an. Letztendlich zählt ja nicht das wann, sondern, dass ihr euch überhaupt dafür Zeit nehmt….

Bei der abendlichen Praxis gibt es bisschen etwas zu beachten, aber dazu ein anderes mal ….

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Anschließend ging es kurz zum Frühstück um dann wieder fleißig an unseren Thesis´es weiterzuarbeiten….

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…nach einer Abkühlungsrunde im Meer ging es dann auch wieder weiter…aber schon toll, wenn man einfach mal so kurz ins Meer kann um sich abzukühlen….

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Danach habe ich mein Yogatuch ausgerollt…mit Blick aufs Meer einfach ein Traum! Da macht das praktizieren gleich nochmals mehr Spaß!

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Wie meine Selbstpraxis aussieht? Die ist aktuell am wachsen, da ich selbst auch am wachsen und mich finden bin. Meine Yogalehrerausbildung neigt sich zwar schon dem Ende zu, aber es ist bei mir noch vieles am Entstehen…

Hier ein paar Tipps, für deine Praxis daheim…und diese ohne yogaeasy, yogaglow und wie sie nicht alle heißen etc.

  • suche dir einen schönen Platz in deiner Wohnung, Balkon, im Freien, einfach wo du dich wohl fühlst
  • praktiziere auf einer Yogamatte oder einem Yogatuch
  • wenn du Musik magst, stell dir eine Playlist zum Beispiel auf Spotify zusammen
  • setze dich bequem hin, am besten auf einen Block oder eine Decke (die Praxis fängt bereits hier an, d.h. falte die Decke ordentlich und fange nicht an zu „hudeln“ 🙂
  • schließe deine Augen und schaue mal nach innen, nimm deinen Atem wahr, die Geräusche um dich herum, wie ist dein Energielevel aktuell?, wo tut dir ggf. etwas weh? Sei wertfrei und nehme lediglich wahr, was du fühlst und spührst
  • an der Stelle empfiehlt es sich mit Pranayama zu starten (siehe oben, für den Fall, dass du morgens praktizierst)
  • beginne dich langsam zu bewegen, leichte Rotationen zu machen, Katze/ Kuh als kleines „Aufwärmeprogramm“
  • aktuell praktiziere ich dann an dieser Stelle immer den Sonnengruß A und B – und danach ist man wirklich warm 🙂
  • Anschließend nehme ich mir immer – vor der Praxis – mein Tages-To-Do vor…ein, zwei Âsanas, an denen ich arbeiten möchte, das können
    • Stehhaltungen
    • Vor- und Rückbeugen
    • Armbalancen sein und drum herum kommt dann mit der Zeit ein „Flow“, euer Körper zeigt euch schon, was er braucht….
  • gegen Ende dann Umkehrstellungen, wie z.B. den Pflug oder einen Kopfstand
  • dann noch liegende Âsanas, wobei ich persönlich hier Dehnungen sehr mag
  • Drehungen
  • um finally in Savasana zu liegen.

Ohne Savasana ist es für mich keine Yogapraxis. Also nimm dir auch daheim die Zeit. Als Tipp – stelle dir einen Wecker. Und für den Fall dass du – so wie ich – auch nur ein Smartphone hast – schalte es auf Flugmodus! Es empfiehlt sich ein Viertel der Praxiszeit in Savasana zu verbringen. D.h. wenn du 60 Minuten praktizierst, solltest du 15 Minuten in Savasana verbringen. Aber das nur als Anhaltspunkt, im Yogastudio liegt man ja i.d.R. auch nicht ganz so lange….

  • und als letzten Tipp – beende deine Praxis bewusst. Spring also nicht auf und lege los oder verfalle gar in Panik, weil du jetzt doch zu lange praktiziert hast und schnell ins Büro musst….Wenn du einen Anschlusstermin hast – dann teile dir deine Zeit von Anfang an bewusst ein und setze dir deine Schwerpunkte so, dass du nicht in Stress gerätst.

Und ohne Übung kommt man nicht voran…Also hieß es gestern wieder ab auf die Hände….und sich trauen!

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…ich „arbeite“ gerade an meiner seitlichen Krähe…..puh….

IMG_9535…und an der Krähe, Bakasana an sich…..Aber wie heißt es so schön…“KEIN FORTSCHRITT OHNE ANSTRENGUNG“ 🙂

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Namasté
Eure Heidi

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