NACHGEFRAGT! DIE ZWEITE

Hi ihr Lieben,

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Da ich schon viel mehr Interviews geführt haben wollte, habe ich gleich Vollgas gegeben und gleich mal zwei Yogis für euch befragt. Heute für euch – JANA & MONIQUE. Zwei wundervolle Yogis, mit denen ich meine Yogalehrerausbildung gemacht und seit dem in mein Herz geschlossen habe.

 

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Links seht ihr die liebe Jana und rechts die ebenso liebe Monique. 

Wie seid ihr zum Yoga gekommen und seit wann macht ihr schon Yoga? 

Monique:
Ich mache seit über fünf Jahren Yoga.
Zum Yoga bin ich – wie so viele Menschen- gekommen, weil ich Problem mit der Gesundheit hatte. Ich hatte damals ganz schlimme Kopfschmerzen und wusste nicht woher die gekommen sind. Dann bin ich vom Hausarzt über den Orthopäden bis zum Neurologen und dem Osteopathen überall gewesen. Nichts halt geholfen. Dann habe ich bisschen im Internet gesurft und bin schnell darauf gekommen, dass Yoga wohl ganz gut helfen könnte. Das war so der Anfang …und dann habe ich natürlich entdeckt, dass da viel viel mehr dahinter ist.

Jana:
Witzigerweise bin ich auch vor fünf Jahren zum Yoga gekommen. 2010 als ich mein erstes Praktikum gemacht habe und da super gestresst war 🙂 Früher hatte ich ganz viel Sport gemacht und dann während dem Praktikum einfach gar nichts. Dann dachte ich mir, ich muss wieder etwas machen. Früher habe ich im Stuttgarter Süden gewohnt und das moveorespiro Studio Süd war um die Ecke. Da ich Yoga schon immer mal ausprobieren wollte bin ich einfach hin. Meine erste Stunde war gleich mal eine für Fortgeschrittene 🙂 Aber ich dachte mir ich war ja total sportlich – das werde ich ja schon packen 🙂 Es war super anstrengend, aber gleichzeitig hast du es auch schon nach der ersten Stunde gemerkt, wie gut dir das tut, wie der Ausgleich ist, zwischen dem körperlichen und der Psyche, die dich entspannt und loslässt. Dann bin ich voll drauf hängen geblieben.

 

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Was bedeutet Yoga für Euch? 

Jana:
Angefangen hat es schon mehr mit dem Körperlichen. Auch zur Ruhe kommen und vielleicht zu sich selbst finden, aber das ist  eine Entwicklung. Also es hat sportlich angefangen und ist jetzt immer mehr in Richtung Selbstfindung, Ausgeglichenheit finden also viel mehr auf der geistigen Ebene.

Monique:
Kann ich eigentlich eins zu eins so bestätigen. Ich habe ja vorhin schon gesagt, dass es bei mir erst die gesundheitlichen, die sportlichen Gründe waren, warum ich angefangen habe.
Und dann ist es so passiert! Da habe ich gemerkt, dass Yoga viel mehr mit einem macht. Dann kam die Konzentration und die Aufmerksamkeit. Zudem das faszinierende, dass man aus manchen Stunden rausgeht und sie vermeintlich schlechter, ja melancholischer fühlt und man so nach und nach immer mehr über sich selbst erfährt.

 

Für mich ist Yoga voll Magic. Eine Parallelwelt. Einfach der Hammer.

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Welche Richtung macht ihr oder habt ihr schon gemacht?  

Jana:
Also ich habe mit Vinyasa angefangen – hab das weitergemacht und mache es immer noch. Zwischendurch habe ich zwar mal andere Stile ausprobiert – Jivamukti zum Beispiel. Das fand ich auch voll spannend und gut aber fürs tägliche bin ich am Vinyasa hängengeblieben, weil ich diese fließenden Bewegungen und Übergänge so gut finde und ich die Bewegung zu Musik so gut finde.

Monique:
Bei mir auch. Ich habe mit Vinyasa angefangen und bin darauf hängen geblieben und bin auch selten fremdgegangen. Habe mal einen Jivamukti Workshop gemacht der mir super gut gefallen hat, allerdings fand ich den auch sehr hart. Ständig könnte ich mir das nicht vorstellen – als Abwechslung sehr gerne. Was ich noch interessant und spannend fände ist Richtung Yin Yoga oder Yoga Nidra. Das habe ich zum Beispiel mal in Thailand probiert und fand es toll, dass es in die geistigen Tiefen geht – kann was.

 

Ihr habt ja beide letztes Jahr die Yogalehrerausbildung gemacht. Was hat euch dazu bewegt und haben sich dies am Ende bewahrheitet oder hat es sich verändert? 

Monique:
Ich habe die Ausbildung angefangen, weil ich vom Freundes-/ Bekanntenkreis gehört habe, dass es eine ziemlich abgefahrene Reise zu sich selbst ist. Eine Art Selbsttherapie in der Zeit. Allerdings hatte ich lange Respekt vor der Ausbildung und habe daran gezweifelt, ob ich gut genug bin. Hinzu kam, dass ich das Geld damals noch nicht hatte. Dann war aber klar, dass ich es möchte und habe mich auch direkt angemeldet und es hat sich alles bestätigt.

Es hat sich für mich – Leben vorher/währendessen/ jetzt – sehr viel getan. Es war eine wirklich tolle Reise. Unbeschreiblich. Ich kann es nur jedem empfehlen. Es hat sich bewahrheitet, war eine Selbstfindung und toll sich in allen Richtungen besser kennenzulernen.

Jana:
Bei mir war das eher so, dass ich es total abgefahren fand, was da so in einer Yogastunde mit einem passiert. Ich habe mich immer gefragt ,was passiert da mit mir und hey ich fühle mich danach besser/ entspannter, der Körper wird flexibler und beweglicher…. aber ich fand schade dass ich gar nicht wusste was es ist.
Es war für mich die Neugierde herauszufinden, was dahintersteckt. Dabei nicht nur das körperliche sondern auch „was passiert da auch auf den energetischen Levels?“. Davon hatte ich vor der Ausbildung gar keine Ahnung. Habe mich dann auch gerade für die Ausbildung bei moveorespiro entschieden, weil ich schon dachte, dass es viel anatomischen Hintergrund hat und mich das auch voll fasziniert hat, wie unser Körper aufgebaut ist. Das hat sich bewahrheitet und wir haben Anatomie ja wirklich intensiv besprochen was für mich sehr wichtig und gut war. Hinzu kommen auch andere Bereiche wie z.Bsp. Yoga Philosophie. Da haben sich auch nochmal einige Türen, Fenster und Schubladen geöffnet. Das ist echt verrückt. Oder auch Pranayama – vor der Ausbildung hatte ich darauf gar keine Lust oder auf Mantra singen. Das waren eher Themen, zu denen ich keine Erwartung hatte. Dann kam aber die große Überraschung und ich fand es toll, dass während der Ausbildung so viel passiert ist und das nicht nur auf der körperlichen Ebene. Es war eine wirklich schöne Reise.

 

Man spricht ja im Yoga gerne von sogenannten „Gurus“. Gibt es für euch tatsächlich einen „Guru“ oder jemand der euch inspiriert? 

Jana: 
Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung von diesen ganzen super gehypten Lehrern die da draußen rumlaufen. Ich finde es schon wichtig Lehrer und Vorbilder zu haben aber nicht, dass man sich auf eine Person fixiert. Ich glaube manchmal, dass manchen auch nur ein  Schein ist und eine Person etwas widerspieglt, was sie im inneren vielleicht auch gar nicht ist.
Also nein, ich habe keine Guru oder so. Ich bin der Meinung, dass wir von uns allen lernen können. Zum Bsp. auch in unserer Ausbildung – da dachte ich wow von dem oder der kann ich noch voll viel lernen….

Monique:
Also „Guru“ würde ich jetzt auch gar nicht sagen – aber Inspiration definitiv. Das zweite Ausbildungswochenende war ja das „Phil„- Wochenende. Natürlich war es zum einen natürlich Phil wie er alles rübergebracht hat, das war abgefahren aber auch die Philosophie. Das war für mich ein Schlüsselmoment in der Ausbildung gleich am Anfang wo ich gemerkt habe – wow, du bist angekommen. Es war ein richtig schöner Moment und dachte mir, dass ich hier richtig bin und das war toll.
Personen, wie Phil inspirieren mich wahnsinnig. Und natürlich schon auch Almut. Da ist man manchmal müde und mag kaum auf die Matte und dann wird man aber von diesem Spirit angesteckt, das ist schon inspirierend. Jeder hat ihn ja in sich, aber nicht jedem gelingt es, ihn zu zeigen.

 

Ihr beide habt ja auch schon angefangen zu unterrichten. Was waren denn eure größten Bedenken oder Hürden? Oder wie habt ihr euch dafür vorbereitet? 

Jana:
Größten Hürden ….teilweise ist es jetzt immer noch so und es kommt total auf den Tag darauf an, dass ich denke, dass ich jetzt alles vergesse was ich vorbereitet habe. Und dass ich in der Stunde nicht mehr weiterweiß. Das ist eher „oh Gott, was ist, wenn ich die Sequenz komplett vergesse und gar nicht mehr weiter weiß“. Ach mittlerweile denke ich meistens – tief durchatmen und dann mach ich einfach paar mal den Sonnengruß und dann läuft das schon. Das waren schon so Sachen, die mir durch den Kopf geschossen sind und die immer noch manchmal kommen.

Monique: 
Ich hoffe, dass den Menschen überhaupt gefällt, was ich da mache. Generell, dass sie mich als Lehrerin mögen und mich annehmen. Dass was ich mir wünsche, zu vermitteln auch schaffe zu vermitteln. Ich hoffe, dass sie wieder kommen, es ihnen auch Spaß macht, sie glücklich raus gehen, gerne auch mal kaputt und müde, aber so meine größte Sorge ist, ob ich überhaupt als Lehrerin geeignet bin . Wenn ja -dass ich es auch schaffe,  rüberzubringen was ich möchte.

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Was möchtet ihr denn euren Yogis mit auf den Weg geben? 

Jana:
Wie gesagt war unsere Ausbildung ja sehr Anatomielastig und deswegen finde ich es auch schön weiterhin in den Stunden auf das körperliche Wert zu legen. Ich versuche aber trotzdem in jede Stunde meinen Yogis ein kleines bisschen etwas spirituelles mit auf den Weg zu geben. Vor allem das Thema Achtsamkeit, den Körper bewusst wahrzunehmen und was passiert in einem, Aufmerksamkeit, Dankbarkeit, Kleinigkeit in die Stunden einzubauen. Yoga ist nicht nur eine Abfolge von verschiedenen Bewegungen sondern da steckt noch mehr dahinter. Damit sie mit der Zeit das annehmen und mitnehmen können.

Monique:
Das kann ich voll bestätigen. Super schön fand ich den Spruch von Almut:

Wie du mit dir auf der Matte umgehst, so gehst du mit dir auch im wahren Leben um.

Das kann ich von mir auch nur bestätigen. Ich bin ein Feuer Mensch, mein Motto immer Power, Power, Power, bähm, bähm, bäh. Ich hätte gar nicht gedacht, dass es Yoga ist, wo ich mich jetzt so zuhause fühle.
Diese Entwicklung vom Feuer zum Genießen – das wünsche ich mir für mehrere Menschen. Die Achtsamkeit – ich tue etwas für meinen Körper – ist nur eine Randerscheinung von dem was dahinter steckt. Wenn von dem ein bisschen was hängenbleibt, wäre schon schön. Es wäre toll, wenn man es  schafft davon ein bisschen weiterzugeben.

 

Wie schafft ihr es denn zeitlich mit eurer eigenen Praxis? 

Jana:
Mhm, gute Frage. Ja, dadurch, dass wir uns die Stunde gerade teilen, wir wechseln wir uns ja ab und daher bleibt genügend Zeit für die eigene Praxis. Manchmal ist es eher der innere Schweinehund – gerade bei dem kalten Wetter, der überwunden werden muss.

Monique:
Das klappt wunderbar. Tatsächlich ist es manchmal der innerer Schweinehund. Dabei hilft mir – gar nicht großartig fragen „gehe ich heut?“ sondern „ich gehe heute!“

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Was ist eure Lieblings-Âsana und warum? 

Jana:
Ich kann dir nur meine „Hass-Âsana“ sagen. Das ist Uttkatasana – das ist das anstrengendste und wo ich mich vom Körper komplett verschlossen und zu fühle und ich nicht atmen kann. Das geht für mich gar nicht.  Jedes Mal wenn ich es höre – weiß ich das wird wieder eine Herausforderung für mich.
Ansonsten kannst du machen was du willst – ich finde alles gut.

Monique: 
Meine Lieblings-Âsana ist Ardha Chandrasana der Halbmond. Hüfte öffnen, aufmachen, das mag ich total gerne. Es fällt mir auch leicht – vielleicht mag ich es auch deswegen so gerne.
Bei mir ist im Schulterbereich alles etwas schwieriger. Alles was mit binden, verschließen zu tun hat, fühle ich mich total eingesperrt und muss mich konzentrieren zu atmen ….und das Öffnen in Ardha Chandrasana ist wie loslassen und Freiheit haben.

 

Stay in Contact….

Ihr möchtet die zwei mal live erleben? Dann nichts wie dienstags ins Yoga Love.  Die beiden wechseln sich immer ab und geben beide wundervolle Yogastunden, welche ich bereits im Dezember letzten Jahres „getestet“ habe.

Mehr über Jana findet ihr auf www.januschkainlove.de

Monique´s Homepage wird in den nächsten Tagen veröffentlich und wird dann natürlich noch nachträglich hier verlinkt.

Ich hoffe die beiden hatten mindestens genau so viel Spaß wie ich! Ich danke euch jedenfalls für eure Zeit, eure offenen Worte und hoffe, dass wir noch einen Teil unseres Yogaweges gemeinsam gehen werden.

Alles Liebe und namasté
Eure Heidi

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