NACHGEFRAGT! DIE ERSTE

Hallo ihr Lieben,

wie bereits angekündigt, gibt es nun meine neue Kategorie „NACHGEFRAGT!“ auf meinem Blog.

Um was gehts hier eigentlich?

Hier geht es um Interviews mit Yogalehrerinnen und Yogalehrern, die eben nicht die „großen Stars“ in Deutschland & Co. sind. Denn mal ehrlich, wer begleitet uns denn durch unseren Alltag? Das sind eben nicht die Stars und Sternchen der Instagram-Gefeierten sondern liebevolle, kraftgebende Yogalehrer die in eurem Studio um die Ecke unterrichten. Die großen Stars des Alltags!

Besonders am Herzen liegen mir auch „Yogalehrerfrischlinge“ – und mit einer davon möchte ich heute starten! 🙂

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Am Sonntag war ich mit dieser hübschen Lady, meiner liebgewonnenen Elena zum Yogaspecial im moveorespiro verabredet. Eine wundervolle Stunde sollte unser Start sein…Und nachdem wir noch einen leckeren Punsch und tollen Austausch mit herzhaften Lachern hatten, sind wir ins L.A. Signorina in den Stuttgarter Süden.

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Die liebe Elena, im ersten
NACHGEFRAGT! Gespräch….

Wann hast mit Yoga begonnen? 

Was meinst du mit begonnen? So richtig, richtig? 🙂 Begonnen habe ich 2008….

….und wann so richtig richtig? 

2010! Und seitdem ist Yoga aus meinem Leben auch nicht mehr wegzudenken.

Was bedeutet Yoga für dich?

Yoga ist für mich eine Möglichkeit, mich auf meiner Matte mit mir selber zu verbinden. Einfach anzukommen und Zeit für mich zu haben.
Was ich vor allem an geführten Yogastunden mag – (weil es eine ganz andere Qualität hat als daheim) –  wenn da ein Lehrer ist – dann erst kann ich komplett abschalten.

Also mein Kopf ist normalerweise voll mit Gedanken, total „üiüi ui“ 🙂 (wer Elena kennt, weiß was sie meint :-)) …und in einer Yogastunde ist es so, „ich höre die Stimme und mein Kopf ist leer“.
Es ist eine Zeit, die ich einfach toll finde.

Und deshalb  hast du dich letztes Jahr dazu entschieden eine Yogalehrerausbildung zu machen, oder gab es da noch andere Hintergründe? 

Der Grund für mich war, dass ich immer den Wunsch habe, viel Wissen zu haben und Sachen zu verstehen. Wenn ich etwas nicht verstehe oder wenn ich eine Yogastunde mit früher vergleiche, da hat ein Lehrer gesagt, Brustbein nach vorne oder Bauch nach innen und ich habe das zwar gemacht, aber warum? Das habe ich nicht verstanden!

Mich hat es immer interessiert, warum macht man das so. Das muss doch irgendwas bestimmtes bewirken…Um zum Punkt zu kommen: Der Grund war mein Wissensdurst!

Uuuuund zum anderen wollte ich meine eigene Praxis noch verbessern! Denn wenn ich meine Praxis jetzt vergleiche mit der Praxis vor der Ausbildung…. das ist wie sooo ein Quantensprung!

Du  hast dich ja für eine Vinyasa Ausbildung entschieden….hast du davor auch andere Yogastile ausprobiert oder war Vinyasa schon immer deins? 

Ich habe davor noch Kundalini und Iyengar Yoga ausprobiert. Vinyasa gefiel mir wegen dem „Fließen“ aber schon immer sehr….Iyengar hatte für mich immer einen Workshop-Charakter, immer das gleiche….Vinyasa hingegen ist für mich frei und schön.

Zudem liebe ich Musik und sie läuft immer bei mir  …das schöne ist, dass ich meine Liebe für Musik und Vinyasa verbinden kann. Ich bin so flexibel und kreativ.

Und ich habe ja mitbekommen – du hattest deine erste Yogastunde…..Wie war´s? 

Also die STUNDE war super gut 🙂 Habe mich sehr gewundert, wie ruhig ich am Ende war, denn den ganzen Tag über war ich total aufgeregt!

Aber fangen wir erstmal an….

Die Nacht konnte ich vor lauter Aufregung nicht schlafen und bin die Sequenz noch 1000 Mal morgens durchgegangen. Dann auf dem Weg zur Arbeit war ich so neben mir, dass ich einem anderen Auto hinten drauf gefahren bin…. Ich konnte meinen Augen selber nicht glauben. Gott sei Dank ist nichts groß passiert. An meinem Auto ist jetzt ein Loch in der Stoßstange – eine bleibende Erinnerung an meine erste Yoga Stunde 🙂

Auf der Arbeit war ich so durch einander, sodass ich erstmal wie verrückt pflanzliche Beruhigungstabletten gelutscht habe… Irgendwann gegen 19 Uhr hatte ich ca. 25 von denen Tabletten intus und bin dann ins Studio marschiert.

Sobald ich vor der Gruppe stand, war die ganze Aufregung wie weg geblasen. Sie haben alle (20 „Leichen“ habe ich bei Shavasana gezählt) fleißig mitgemacht. Habe mich sogar getraut Korrekturen durchzuführen und habe mich innerlich gefragt, ob ich vielleicht in meinem früheren Leben mal Yogalehrerin war?! 🙂

Nein ernsthaft, ich freue mich, dass wir so eine tolle Ausbildung hatten und uns so viel Vertrauen aufbauen konnten – und das in der doch kurzen Zeit! Geholfen hat es mir natürlich schon, dass wir uns bereits während der Ausbildung gegenseitig unterrichtet haben und wir unsere ersten Erfahrungen sammeln konnten. So habe ich mich in meiner ersten Stunde sicher gefühlt.

Der Tag passt eigentlich zu mir ! 🙂

Anmerkung: Liebe Elena – das kann ich nur bestätigen! 🙂 

Was waren deine größten Bedenken, Ängste,…?

Zu versagen…die komplette Sequenz zu vergessen, aus dem Konzept zu kommen….Eigentlich weiß man ja, dass es nicht passiert, aber „es könnte ja…“. Schließlich ist es Lampenfieber und ich bin mir sicher, dass ein bisschen davon immer dazugehört. 

Die Yogis sprechen ja gerne von einem „Guru“ …hast du einen Guru oder jemanden, den du als solchen oder ähnlichen bezeichnen würdest?

Die Almut Schotte!

Was ist dir das wichtigste, was du deinen Schülern mit auf den Weg geben möchtest?

Sich nicht zu vergleichen!

Egal was sie gerade machen…beispielsweise im Hund…jemand kommt mit den Fersen nicht zum Boden, hat aber eine richtig schöne Dehnung in seinen Oberschenkelrückseiten, dann hat er auch alles richtig gemacht und soll sich nicht mit jemand vergleichen, der vielleicht runter kommt, aber rein gar nichts spürt….

Sie sollen wirklich auf sich selber achten, das ist mir das wichtigste. Ich versuche als Lehrerin ihnen diese Zeit für sich zu geben, dass sie diese 90, 75 oder 60 Minuten ….einfach genießen!

Gibt es für dich ein Lebensspruch, ein Mantra, eine Lebensweisheit? 

Nobody is perfect!

Was dürfte auf einer  einsamen Insel für dich nicht fehlen?

Irgendetwas zum kommunizieren!!
Anmerkung: Wen hätte es gewundert 🙂

Dein Tipp um der stressigen Weihnachtszeit zu entkommen?

Ich habe kein Stress!

Mir ist die Zeit mit meinen Liebsten am wichtigsten und ich bin nicht auf Geschenke fixiert. Also mein Tipp: „back to the roots“ denken! Wir sind in einer Gesellschaft, wo uns von außen gesagt wird, „kaufen, kaufen, kaufen“, immer teurer….das sei Wertschätzung! Aber Bullshit (Anmerkung: tschuldigung). Weihnachten stand früher für etwas ganz anderes und wir haben es zu so etwas kommerziellem gemacht.

Daher empfehle ich einfach mal drüber nachzudenken, vielleicht weniger schnick schnack und stattdessen mehr eigene Liebe weiterzugeben.

Wen hättest du denn gerne mal als Schüler auf deiner Yogamatte?

Meinen Freund 🙂

Was ist deine Liebslings-Âsana und warum?

Viele! 🙂 Aber die Kerze, Sarvangasana!

Weil sie stimuliert und gleichzeitig reguliert, sie ist für mich eine schöne Pose für alles!

Anmerkung: Und das ist Elena in ihrer Lieblings-Âsana:

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Last but not least….Stay in Contact – wo findet man weitere Infos über dich? 

Auf meinem Blog www.lightbomb.de oder natürlich auf Facebook und Instagram. Hier folgen dann natürlich auch bald weitere Infos zu Stunden, die ich geben werde….

Liebe Elena, ich danke dir ganz herzlich für deine Zeit, deine Offenheit und deine ehrlichen, inspirierenden, lustigen und Mut gebenden Worte.

Eure
Heidi

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