Laufen – wie du deinen Geist überlistest

Hi ihr Lieben,

voller Freude bin ich wieder zurück. Die letzten Wochen hatte ich mit technischen Problem zu kämpfen, aber 2018 wird mein Jahr. Warum? Weil ich es mir so wünsche! Wie ich es erreiche? Bald mehr dazu 🙂

Heute geht es mal wieder um Fitness… Wie sollte es zu Beginn des Jahres auch sonst sein, oder?

Warum ich laufen gehe?

Ich war noch nie ein Ausdauermensch. Mein Puls ist nach wenigen Minuten bei mindestens 120, ich werde rot und mein Geist sagt mir ziemlich schnell – können wir nicht etwas anderes machen? Für mich war es immer die Musik, die mich zur Bewegung brachte, tanzen war immer mein Ding. Aber laufen? Stupide rennen, rennen, rennen … naja.

Vor einigen Jahren begann ich einer Freundin zuliebe damit. Sie wollte etwas abnehmen und wir wollten gemeinsam Zeit verbringen. Da unsere Kalender ziemlich voll waren, wurde schnell klar – ich muss mit ihr laufen gehen … Und bekam Spaß daran.

Was hat sich geändert?

Mein Warum. Ich bin mit ihr laufen gegangen, um Zeit mit ihr zu verbringen. In der Zwischenzeit lebt sie in Paris und ich habe sie nicht mehr als wöchentliche Laufpartnerin. Mittlerweile gehe ich jetzt (wieder) mit meinem Freund joggen. 

Vorsätze? Nein, nicht wirklich. Es macht keinen Sinn zu Beginn des neuen Jahres sich viel vorzunehmen um dann doch nichts umzusetzen. Es ist vielmehr ein neues Warum entstanden.

Mein Warum:

  • Ich möchte fitter werden
  • Ich möchte mindestens ein Mal in der Woche in der Natur sein
  • Ich möchte ein bisschen abnehmen (besonders an paar Körperregionen)
  • Ich möchte bewusst Zeit mit ihm verbringen

Wenn du ein Warum hast, schaffst du alles. Wenn es auch nicht immer einfach ist, dann denke an dein Warum!

Heute bin ich seit langem mal wieder 7 km gelaufen! Willst du wissen wie? Darko meinte schon nach ein paar Schritten – heute laufen wir länger! Mein erster Gedanke! Neeeein, bitte nicht. Ich spüre meine Beine jetzt schon. Wow, wie bescheuert – haha. Weitermachen, einfach machen. Ein Fuß vor der anderen und so weiter … atmen. Wie im Yoga ist auch beim Laufen der Atem sehr wichtig. Glaubt mir, im Yoga fällt es mir deutlich einfacher.

Als ich nicht mehr konnte, haben wir einfach hier und da eine Pause gemacht. Jedes Mal habe ich mich aber gefragt, ob sie nötig ist und immer wieder war es mein Geist, der mich auf die Probe stellen wollte. Natürlich ist es daheim auf der Couch bequemer! Immer wieder habe ich mir mein Warum ins Gedächtnis gerufen und immer wieder mir selbst ein Lächeln geschenkt. (Danke Schatz für den Tipp :-))

Ich weiß nicht, ob es an Stuttgart liegt, aber kaum jemand lächelt beim joggen, geschweigedenn grüßt andere Jogger. Aber probiert es selbst mal aus – wenn ihr lacht, fällt es so viel einfacher.

Wie so häufig passt mal wieder der Satz

Fake it until you make it.

Wenn ich lachend den Berg hochgejoggt bin, ging es deutlich einfacher. Überliste deinen Geist, indem du ihm vorspielst Spaß zu haben – irgendwann gibt er auf und glaubt dir.

Viel Spaß beim Finden deines Warum´s und beim Dranbleiben.

Love & Namasté
Heidi

 

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