Japan – Tag 2 von 14

Ihr Lieben,

wie angekündigt, folgen nun nach und nach die detaillierten Infos zu meinem Urlaub in Japan.

Tag 2 in OSAKA

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was man in Osaka an einem Tag so braucht….

Nachdem wir uns fertig gemacht haben, sind wir auf die Suche nach etwas essbarem gewesen. Die ersten ein, zwei Café´s waren noch zu (und das obwohl es noch gar nicht so früh war). Schließlich haben wir ein Café namens Hoshino Coffee gefunden, welches in einer Straße lag, welche etwas touristischer wirkte und es sogar wie eine Kette aussah. Normalerweise stehen wir darauf ja nicht so – jedoch im Falle Japan war uns das erstmal ganz Recht – denn wir konnten noch gar nicht einschätzen, wie wir mit Englisch voran kommen würden.

So, begrüßt wurden wir mit einem freundlichen kon-ni-chi-wa und einer Verbeugung und wurden an einen Platz gebracht. Die Dame erklärte eifrig etwas auf japanisch – na das fängt ja schon Mal gut an…..

Weiter ging es damit, dass es kein englisches Menu gab. Zum Glück hatte ich ein kleines Dictionary besorgt – und hatte es sogar dabei 🙂 Also machten wir uns zum Frühstück erstmal auf an´s Übersetzen. Zum Glück gibt es darüber hinaus – zumindest teilweise – nette Bilder.

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@Hoshino Coffee, Osaka

Anschließend haben wir uns auf den Weg zum Namba Station gemacht um am „Business Park“ auszusteigen und zum Castle zu laufen. Wir hatten Glück und es war strahlend blauer Himmel und das Castle und die Atmosphäre waren wunderschön.

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@Castle, Osaka
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@Castle, Osaka

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Nachdem wir die Zeit im Castle genossen haben, sind wir langsam hungrig geworden und haben uns somit auf den Weg nach „Umeda“ gemacht, um in den „Umeda Shopping Arcaden“ uns etwas zum Mittagessen zu suchen.

Ich war ja bereits vorgewarnt, dass es wahrscheinlich in Japan für eine Vegetarierin etwas schwieriger werden könnte – aber so schwer?! Schließlich in Osaka eine 2,6 Millionen Metropole…..immerhin gab es wie hier – häufig am Schaufenster Essenbeispiele aus Plastik, sodass man schnell filtern konnte, wo es etwas für mich gibt – oder wo wiederum auch nicht.

 

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@Plastikessen im Schaufenster in den Umeda-Shopping-Arcaden in Osaka

Nach einem kurzen Abstecher im Mercedes-Benz Stores ging es dann hoch hinaus auf das Umweda Sky Building, was 800 Yen p.P., das sind umgerechnet ca. 6 Euro p.P gekostet hat. Der atemberaubende Ausblick war jeden Euro Wert.

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Ausblick vom Umeda Sky Building in Osaka
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Ausblick vom Umeda Sky Building in Osaka

Anschließend, da es dann auch bald schon dunkel geworden ist, haben wir uns auf den Weg nach Hause gemacht. Leider ausgerechnet in der Rush-Hour. In dieser Zeit stehen sogar Mitarbeiter an den Türen und schieben – mit weißen Handschuhen – die Passagiere sanft hinein, sodass mehr Menschen in die Züge passen.

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eine Railway- Mitarbeiterin beim „reinschieben“ von Passagieren

In Japan ist ja alles sehr sehr ordentlich! Zum Beispiel gibt es an den Bahngleisen immer ganz ordentliche Angaben, welcher Wagon an welcher Stelle hält. Wir können nach zwei Wochen bestätigen – egal in welcher Stadt und egal um welche Uhrzeit – die Züge haben immer korrekt gehalten.

Damit dann beim Ein- und Aussteigen kein Chaos entsteht sind zudem Fußabdrücke abgebildet, sodass alle Passanten wissen, wo sie zu stehen haben. Kaum zu glauben – auch daran halten sich Einheimische sowie Touristen. Dies kann ich auch nur empfehlen, denn wenn man es nicht tut, erntet man schon Mal einen kritischen Blick.

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Anstehen am Zuggleis

Nachdem wir uns daheim etwas frisch gemacht haben, sind wir nochmals los Richtung City – Dobobashi und natürlich wollte ich die für Osaka so bekannte Krake sehen.

In unserer Unterkunft gab es portables Wifi. Dies kann ich nur empfehlen, denn damit kann man auch mal schnell nach einer Route oder einer Übersetzung googeln. Mag ja grundsätzlich in vielen Ländern nicht notwendig sein – für Japan kann ich´s nur empfehlen 🙂

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Daheim angekommen ging es noch ein bisschen auf die „Yoga-Matte“, bzw. meine Yoga-Tuch von Yogabum. Da wir mit Rucksäcken unterwegs waren, wäre mir selbst eine Yoga-Reise-Matte zu schwer bzw. unpraktisch gewesen, sodass ich mir das Tuch besorgt habe, welches mir prima Dienste auf meiner Reise geleistet hat.

Und schließlich ging es mit den ersten tollen Eindrücken ins Bett.
Eure Heidi

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