Internationaler Welt Yogatag

Hallo ihr Lieben,

heute ist nicht nur Sommeranfang – nein, es ist auch Internationaler Welt Yogatag. Daher war für mich heute klar – um 19 Uhr werde ich im moveorespiro in Almuts Yogastunde auf der Matte liegen – komme was wolle.

Über 30 Grad, viel los im Job, sowieso schon Muskelkater,…? Meiner Meinung nach alles nur Ausreden. Stets bin ich der Meinung – jeder hat die Wahl – es ist alles nur eine Entscheidung der Priorisierung. Wie bereits einmal geschrieben, werde ich häufig gefragt, wie ich das alles hinbekomme… Um ehrlich zu sein – weil ich es will. Weil ich alles, was ich mache, genauso auch machen möchte.

Was möchtest du?

Ich möchte gesund kochen, ich möchte Yoga praktizieren und diese Leidenschaft weitergeben, ich möchte diesen Blog schreiben und mein Wissen und meine Meinung in die Welt tragen und möchte inspirieren, ich möchte Sport machen, ich möchte für meine Familie und Freunde da sein, will eine gute Partnerin sein,….

…und warum? Ein Beispiel.

Almut hat ihre Stunde beendet, indem sie uns die Frage gestellt hat, warum wir mit Yoga angefangen haben. Warum wir immer noch Yoga praktizieren? Wenn du deinen Grund kennst, warum du etwas begonnen hast, dann führe dir das immer das vor Augen, wenn du Zweifel daran hast….

Die Sonne scheint und alle Freunde gehen in den Biergarten oder ins Freibad? Frage dich, was du wirklich lieber machen möchtest….Natürlich ist es auch im Biergarten oder im Freibad manchmal schön, wenn das Bedürfnis nach sozialem Austausch größer ist, jedoch sollte es nicht einfach „vorgeschoben“ werden und vor die ursprünglichen Bedürfnisse gestellt werden. Sei ehrlich zu dir selbst….

Warum ich mit Yoga begonnen habe?

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Weil ich jahrelang Rückenschmerzen hatte. Sportlich war ich schon immer…Ballett, rhythmische Sportgymnastik, Leichtathletik, Lateinformation,… Heidi in Bewegung. Gib mir Musik und ich bin happy – gib mir einen Ball und du hast etwas zum Lachen 🙂
(P.S. Selbsthumor ist sehr erleichternd :-))

….und warum ich immer noch Yoga praktiziere?

Dank Yoga haben meine Rückenschmerzen nachgelassen. Zeitweise bin ich schmerzfrei.

Aber plötzlich merkte ich, dass ich einfach mal Ich sein kann. Einfach meine Yogamatte und ich. Bewegung, Herausforderung und bei sich sein…Gewohnt war ich Leistungssport. Immer höher, schneller, besser…. Hinzukommt ein erfolgsorientiertes Gemüt und Disziplin sodass es für mich eine völlig neue Erfahrung war, plötzlich einfach ich selbst sein zu können – und zu dürfen. Wow, ich muss mich nicht vergleichen, ich muss gar nicht besser sein, als die neben mir, ich bin ok, so wie ich gerade bin. Jeden Tag aufs Neue und ich muss mich nicht mal mit mir selbst vor paar Tagen vergleichen. NOW = OK.

Yoga tut weiterhin meinem Rücken gut, es ist aber nicht alles, was mich immer und immer wieder dazu treibt, meine Matte auszurollen.

Yoga hat mir so viel gezeigt und ich konnte mich die letzten Jahre persönlich sehr stark weiterentwickeln. Ich habe gelernt (und bin immer noch dabei) „Yoga off the mat“ in mein Leben zu integrieren. Alles, was ich auf der Matte lerne, in mein Leben zu übertragen – und glaube mir, wenn man damit einmal anfängt, eröffnen sich einem tolle Möglichkeiten….

Dank Yoga….

  • habe ich kaum noch Rückenschmerzen
  • knirsche ich nachts weniger bis kaum noch mit meinen Zähnen
  • bin ich selbstbewusster
  • traue ich mir selbst Neues zu
  • probiere ich Dinge einfach mal aus
  • bin ich kräftiger geworden
  • habe ich gelernt, meinen Kopf auszuschalten um einfach mal zu machen
  • bin ich flexibler geworden
  • und mutiger
  • kann ich (in der Regel) besser schlafen 
  • bin ich ausgeblichener
  • geduldiger
  • freundlicher
  • ….

Ich bin dankbar, für die Rückenschmerzen, die Yoga und mich zusammengebracht haben. Ich bin dankbar dafür, dass ich Yoga unterrichten darf und freue mich für jeden Menschen, der es schafft, etwas für sich zu finden, für das er eine Leidenschaft entwickelt, welche ihn in seinem Leben weiter bringt ….

HAPPY INTERNATIONAL YOGADAY 

Love & Namasté
Deine Heidi

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