Heidi, wie viele Stunden hat dein Tag?

Hallo ihr Lieben,

relativ häufig werde ich gefragt, wie viele Stunden mein Tag eigentlich hat. Eins vorweg – auch meiner hat „nur“  24 Stunden.

Jedoch erlebt jeder seine 24 Stunden anders. Manche haben so viele To Dos, Verpflichtungen & Co. und benötigen mindestens 48 Stunden um all das an einem einzigen Tag zu erledigen. Jedoch scheint es so zu sein, dass auch mein Leben für manche den Anschein macht, dass ich entweder kaum bis gar nicht schlafe oder irgendwie zaubern kann. Beides ist zum Glück und leider nicht der Fall.

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Da ich in letzter Zeit wirklich häufig gefragt wurde, habe ich mir mal über „meine 24 Stunden“ Gedanken gemacht. Denn ganz ehrlich – ich habe zur Zeit nicht das Gefühl durch mein Leben zu hetzen. Es gab gewiss schon andere Zeiten, aber ich habe in den letzten Jahren gelernt, mir meine Zeit so einzuteilen, dass ich alle wachen Stunden davon nutze, sodass ich ein tolles Lebensgefühl habe und die schlafenden Stunden ebenfalls ausreichend nutze und meinen täglichen „Schönheitsschlaf“ auch zu bekommen.

Was in mein Leben integriert sein „muss“…

Was ich so mache….Bzw. was ich so in meinen Zeitplan integrieren MÖCHTE.

Zeit für mich

An erster Stelle? Ob ich egoistisch bin? Eigentlich glaube ich das nicht. Nehme mich selbst eher als einen Menschen wahr, der andere Bedürfnisse vor die eigenen stellt. Bin aber der Meinung, dass ich anderen Menschen nur Gerecht werden kann, wenn ich mit mir im Reinen bin, wenn ich mit mir und meinem Leben glücklich bin. Dafür braucht man eben auch Zeit für sich selbst. Diesen Posten habe ich früher nicht für so ernst genommen, aber das hat sich zum Glück geändert. Zeit für mich zu haben, heißt für mich beispielsweise:

o   Zeit um Yogastunden zu besuchen

o   Zeit zum Yoga praktizieren daheim zuhaben

o   Meditation

o   Eine heiße Badewanne

o   Ein gutes Buch

o   Kochen oder backen

o   Musik hören oder oder oder ….

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Familie

Meine Familie sehen (die zum Glück nur knapp 40 km entfernt wohnt). Die ich aber trotzdem viel zu selten sehe. Aber zumindest fast täglich höre, da ich meine Eltern meist auf dem Heimweg zur Arbeit anrufe 🙂

Partnerschaft

Zeit mit meinem Partner verbringen (mit dem ich zum Glück seit fast 7 Jahren zusammenwohne). Achja, ich habe einen Partner, der ist allerdings nicht so digital wie ich und zudem habe ich immer noch keine Genehmigung zur Veröffentlichung von Fotos – also ein alternativer Platzhalter für meinen Traummann! 🙂

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Freunde

Zeit mit Freunden verbringen (Ich habe keinen riesigen Freundeskreis, bin eher jemand, der ein paar erlesene Freundschaften pflegt und die dafür sehr schätzt). Menschen, die meine Energie nur aussaugen, haben meine Zeit nicht verdient. Für mich besteht eine Freundschaft immer aus geben und nehmen. Das dies phasenweise sehr unterschiedlich sein kann – ist für mich selbstverständlich. Auf Dauer sollte sich eine freundschaftliche Beziehung aber die Waage halten – ohne alles auf eine Goldwaage zu legen.

Blog

Was ihr hier lest, ist nicht nur Herzblut, Zeit und eine Menge Spaß – sondern auch Arbeit. Bilder machen, bearbeiten, Texte schreiben, recherchieren, Kooperationen planen und durchführen, Social Media Kanäle bespielen und und und….

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Yoga unterrichten

2015 habe ich meine Yogalehrerausbildung gemacht. Neben meiner Master-Thesis. Verrückt. Seit Frühjahr diesen Jahres unterrichte ich in der Regel einmal in der Woche. Hinzu kommen Workshops und Retreats, die geplant, konzipiert, gestaltet und und und werden wollen.

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Job

Achja –und arbeiten natürlich. Dies mache ich schon seit 12 Jahren -5 Tage die Woche.  In der Regel (aktuell) jedoch nur ca. 35-40 Stunden die Woche.

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So, also ich glaube das war es dann. Das klingt viel? Früher war es noch mehr, denn die letzten 7 Jahre meines Lebens habe ich berufsbegleitend studiert. Erst den Bachelor in BWL, dann den Master in Wirtschaftspsychologie. Daher bin ich ganz ehrlich – gefühlt habe ich zur Zeit gaaaaanz viel Freizeit und Leben.

Das sind auch noch nicht alle Dinge, die ich gerne tue oder die in meinem Leben Platz finden sollen oder müssen, aber der Großteil zumindest. Natürlich muss ich auch meinen Haushalt machen, gehe ab und zu laufen und und und….

Struktur

Bringe Struktur in „deine 24 Stunden“

 

Tipp: Schreibe dir auf, was du in dein Leben, in deinen Alltag integrieren möchtest. 

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Nochmals auf das “möchte“ zu sprechen zu kommen.  Genau das hat sich in meinem Leben verändert. Alles was für mich eine Art Pflichtveranstaltung war, habe ich nach und nach aus meinem Leben eliminiert. Wir leben doch alle nur einmal, also was soll das, sein Leben mit Dingen oder Menschen zu vergeuden, die einem nur Kraft rauben.

Strukturiere deine Woche, deinen Monat, dein Leben. Tue Dinge, die dich erfüllen, die dich glücklich machen, die dich zum Lachen bringen, dir Energie geben. Genieße dein Leben. Gestalte es so, wie du dein Leben leben möchtest. Damit du dieses Ziel erreichst, brauchst du etwas Struktur.

  • Schreibe dir beispielsweise ebenfalls auf, was du überhaupt alles integrieren MÖCHTEST, was dir wichtig ist, was Platz finden soll.
  • Nutze einen Kalender! In Papierform oder digital ist völlig egal.
  • Verschiedene Themenfelder haben eine Farbe! Bsp. haben Arbeitstermine bei mir die Farbe blau, der Gemeinschaftskalender mit meinem Freund die Farbe grün, alles was mit Yoga, Meditation und Sport zu tun hat ist lila usw.
  • Trage deine fixen Termine und Verpflichtungen ein und plane um diese herum.
  • Sei realistisch mit deiner Planung. Rechne nicht mit wenig Stau oder damit, dass ein Termin schnell vorbei ist, sondern sei ehrlich mit dir. Alles andere macht dich schließlich nur wieder unzufrieden, da du dich nicht zerreißen kannst.
  • Nimm dir lieber erstmal weniger als mehr vor.
  • Lerne „nein“ zu sagen.
  • Bitte deine Familie und Freunde um Verständnis. Wenn du dein Umfeld einweihst, dass du dir gerade mehr Zeit für bewusstes Pflegen aller Lebensbereiche nehmen möchtest, dann machst du es dir selbst einfacher.
  • Verknüpfe Dinge miteinander. Du willst mal wieder etwas leckeres und gesundes kochen aber andererseits auch deine Freundin treffen? Verbinde Dinge! Lade deine Freundin doch einfach zum gemeinsamen Kochen ein. Du möchtest mal wieder etwas Ruhe. Gehe mit jemand, den du gerne mal wieder sehen möchtest gemeinsam spazieren, schwimmen, in die Sauna oder oder oder…Eben das was die Spaß macht und was du in dein Leben integrieren möchtest.

 

Damit du einen Eindruck von einem typischen Heidi Tag bekommst und damit deutlich wird, dass ich auch hier und da Abstriche machen muss, hier ein Beispiel….

Ein Heidi-Tag

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ca. 07 Uhr Aufstehen (nachdem der Wecker hoffentlich nur einmal die Schlummertaste gespürt hat :-))

ca. 08 Uhr Fahrt ins Büro

ca. 08:30 Uhr – 16:30 Uhr/17 Uhr Büro inkl. Mittagspause

ca. 17 Uhr/ 17:30 Uhr Fahrt nach Hause/ direkt ins Yogastudio/ zum Yogaunterricht/ zur Familie, Treffen mit Freunden….etc.

ca. 22 Uhr/ 23:00 Uhr Schlafenszeit (auch wenn ich gerne abends noch ein Buch lese, meine SocialMedia Kanäle durchforste (das muss noch reduziert werden – I know) oder oder….. es ist schön, hier den Körper schon Mal zur Ruhe zu bringen und auf ausreichend Schlaf einzustimmen, in der Regel versuche ich spätestens um 23Uhr das Licht auszumachen.

Wie ihr seht – habe ich zwischen „von der Arbeit heimkommen“ und „Schlafenszeit“ genügend Zeit um alle meine Themen einzuplanen.

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Teile dir deine Energien ein und lebe nicht dein Leben – sondern nimm es in die Hand – sei kreativ, gestalte, genieße, plane und LEBE!

Namaste deine Heidi.001

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