Element Yoga Retreat – mein Review

Hallo ihr Lieben,

vielleicht habt ihr es ja hier schon mitbekommen, dass ich über die Ostertage in der Uckermark war….Nein? Dann lies hier mein Review.

Wo ich war? 

In Lychen in der Uckermark, ca. zwei Stunden von Berlin entfernt. Da ich davor eh meine liebe Caro besucht habe, hat das super gepasst.

Mit wem ich dort war? 

Zum einen mit meiner lieben Freundin Caro, mit der ich im Juni selbst ein Retreat im Allgäu anbieten werde.

Zum anderen aber mit dem phantastischen Alex und der bezaubernden Lisa.

Hinzu kamen weitere zehn tolle Yogis.

Element Yoga Retreat - mein Review
Alex & Lisa

 

Die Location

Die Location war super. Eine schöne ruhige Anlage, die viel Platz für Spaziergänge geboten hat. Unser Bungalow war in erster Reihe zum See und wir hatten daher eine phantastische Aussicht. Auch das Essen war wirklich lecker – und die Aussage von mir will wirklich was heißen 🙂 Es gab nur vegetarisches Essen, was für jemand, der sich seit 18 Jahren vegetarisch ernährt natürlich ein Traum ist.

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Auch der Raum, in dem wir Yoga & Co. praktiziert haben, war schön hell und hat für uns ausreichend Raum geboten. Das einzige Verbesserungspotential – Decken die nicht fusseln 🙂

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Element Yoga Retreat

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Unser Frühstücksbuffet an Ostersonntag. Wir sind nach einer Stunde Pranayama und Meditation in den Raum eingekehrt und haben uns verdutzt angeschaut – bis uns eingefallen ist, dass ja Ostern ist. Natürlich haben wir uns dann umso mehr gefreut.

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Ein Haus am See….

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Abends gab es immer Vesper und dazu immer eine heiße Suppe….

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Die Lehrer

Alex und Lisa kannte ich zuvor nicht. Jedoch hatte Caro schon mal einen Workshop bei Alex besucht und das hat für mich dann schon ausgereicht. Zudem wirken die beiden total sympathisch, sodass für uns nichts im Wege stand.

Und unsere Erwartungen wurden übertroffen. Die zwei konnten uns an ihrem tollen Wissen teilhaben lassen und haben mich beide auf ihre Weise inspiriert.

Element Yoga Retreat - mein Review

Das Programm

Am Freitag ging es um 16 Uhr los mit einem Element Flow sowie Freewriting (dazu bald mehr). Um 19 Uhr gab es Abendessen und 20 Uhr stand zum Abschluss des Tages noch Yoga Nidra auf dem Programm. Oh Wunder – natürlich bin ich mal wieder eingeschlafen 🙂

Am Samstag ging es um 8 Uhr mit Pranayama und Meditation los. Dann stärkten wir uns bei einem Frühstück und machten im Anschluss einen Spaziergang in Stille. Danach ging es mit einem Flow weiter bis zum Mittagessen um 13 Uhr. Danach hatten wir etwas Zeit für uns, was auch bei Sonnenschein sehr gut getan hat. Caro und ich haben zuerst die Stunde Revue passieren lassen und haben uns Notizen gemacht – zu zweit ist das natürlich deutlich einfacher. Danach waren wir noch eine Weile in der Natur spazieren. Um 16 Uhr ging es dann weiter mit einem Element Relax – der jedoch nicht relaxed war, sondern für ordentlich Muskelkater am nächsten Tag sorgte 🙂 19 Uhr war wieder Abendessen angesagt und der Tag endete mit Themen Affirmationen, Mantren und Meditation.

Am Ostersonntag ging es wieder los mit Pranayama und Meditation. Gefolgt von dem oben fotografierten Osterfrühstück. Thema am Sonntag war dann „Feuer fangen“, Element Alignment. Da ich mich erst kürzlich mit ayurvedischen Doshas auseinandergesetzt hatte, fand ich diesen Teil sehr spannend. Interessant Wissenswertes zu erfahren und dann in der Yogapraxis reinzuspüren und zu verstehen und zu merken, was der Körper warum macht….

Nach dem Mittagessen, einem Spaziergang und wieder dem Stunden-Review ging es um 16 Uhr wieder weiter. Nach dem Abendessen verabredeten wir uns am Lagerfeuer. Eigentlich war Chanting angesagt, da jedoch nicht nur das Feuer, sondern auch viele Gespräche entfacht wurden, entschieden wir uns spontan zu einem interessanten Austausch am Feuer.

Ostermontag war dann auch schon unser letzter Tag – für mich ein besonderer, denn ich hatte Geburtstag. Nach Pranayama und Meditation ging es zum Ostermontagsfrühstück. Anschließend stand die letzte Yogapraxis des Retreats auf dem Programm. Wieder das Thema Feuer und dabei Bauch und Armbalancen im Fokus. Puh – gar nicht meins….Früher war es für mich ein großer Wunsch den Handstand, die Krähe, den Skorpion und und und zu können, jedoch hat sich dieses Interesse im Laufe meiner Yogalehrerausbildung etwas verändert. Mir ging es vielmehr um eine gesunde und gute Praxis als auf meinen Armen und Händen zu balancieren.

Aber sei es drum, Armbalancen bedeutet für mich einfach üben, üben, üben….

Alex holte im Retreat immer mal wieder eine von uns nach vorne, um etwas zu zeigen. Am Ostermontag war ich dann an der Reihe….Vom herabschauenden Hund nach vorne in den Handstand springen und dann die Knie anwinkeln und die Füße vorne zwischen die Hände bringen und somit in einer Vorbeuge enden.

Ähm – nein!

Handstand? Ich? Vor allen? Panik. Ok, wie heißt es so schön – Gruppenzwang? Alex meinte, er hätte mich nicht gefragt, wenn er nicht wüsste, dass ich es könnte. Schön, dass Alex mehr weiß als ich 🙂

Also gut – ab auf die Matte, Herabschauender Hund, Knie beugen, zwischen die Hände schauen und dann chakka ein beherzter Sprung nach oben. Beine strecken und tatarata – Heidi stand tatsächlich im Handstand. Das war für mich eigentlich schon Highlight genug – aber dann kam es noch besser – alle stimmten herzlich „Happy Birthday“ ein. Was für eine Freude! 🙂 Und ich habe es im Handstand stehend sogar genossen 🙂 Danke an Alex und alle Yogis, die diesen Morgen so besonders für mich gemacht haben.

Nach dem Mittagessen ging es dann auch schon wieder nach Hause, Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht.

Was ich mitnehme

Wow – ganz schön viel!

Die Zeit war für mich eine ganz besondere

  • Chanten macht mir doch mehr Spaß, als ich vor einigen Jahren noch dachte 🙂
  • Eine Mala-/ Mantra Meditation ist für mich genau das Richtige. Dazu bald mehr.
  • Yoga und Schreiben passt wundervoll zusammen.
  • Ein Retreat ist so wundervoll für eine persönliche Auszeit. Hier hat man einfach mal wieder Zeit und Raum sich über so grundlegend wichtige Themen im Leben sich Gedanken zu machen.
  • Glaubenssätze – was für ein spannendes Thema. Interessant, dass dies in meinem Leben bereits das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit auftaucht.
  • Ein Spaziergang in Stille ist so bereichernd. Alex hatte uns die Aufgabe  „Wofür bin ich dankbar?“ mit auf den Weg gegeben. Im Nachgang an den Spaziergang hatten wir auch noch Zeit alles, was uns eingefallen ist, aufzuschreiben. Oft vergisst man im Alltag, was man bereits alles erreicht hat, welche lieben Menschen um uns sind und was wir an uns selbst eigentlich schätzen. All dies schwarz auf weiß nochmal zu lesen, lässt einen sofort zufriedener und dankbarer werden.
  • Im Zuge des Spaziergangs und des Dankbarkeitsschreibens haben wir dies in die Yogapraxis transportiert. Alles was wir schon haben, unseren Körper mit all seinen Muskeln – all dies haben wir in der Praxis genutzt und unsere eigenen Kräfte, die vorhanden sind bewusst eingesetzt. Tolle Erfahrung mit einem wunderbaren bereichernden Fokus.
  • Eine Affirmation in die Yogapraxis mitnehmen, kann so befreiend sein. Wow.
  • Wie ich mir selbst über etwas klar werden kann – Brainwriting hat mich ein großes Stück weitergebracht. Der Aufbau und die Zeit dafür waren super.

Was ich weitergeben möchte 

  • Werde dir klar darüber, für was du dankbar bist.
  • Schreibübung „Autobiographisches Schreiben“. Erinnere dich an eine Situation, die dir immer noch häufig durch den Kopf geht und die du nicht akzeptieren kannst. Nimm dir 10 Minuten Zeit, wappne dich mit einem Blatt Papier und Stift und schreib drauf los. Wie du daraus viel für dich ziehen kannst und daran arbeiten kannst, mit dieser Situation besser umzugehen, werde ich bald im nächsten Post thematisieren. Aber so viel kann ich schon Mal verraten, es wird um Glaubenssätze und Affirmationen gehen. Etwas, was ich unbedingt mit dir teilen möchte.
  • Brainwriting – auch dazu bald mehr.

 

Das Retreat in Bildern

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Wer Alex und Lisa auch mal live erleben möchte, findet alle Workshops, Ausbildungen, Retreats und Co. auf ihrer Homepage yogaraumberlin. Beim nächsten Berlinbesuch werde ich dort definitiv vorbeischauen.

Wer mehr über Yoga und Schreiben erfahren möchte, kann auf Lisa´s Blog vorbeischauen, der wirklich empfehlenswert ist.

An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an Alex und Lisa. Jedoch auch an alle Mityogis, wir haben gemeinsam das Retreat zu dem gemacht, was es war – und ich fand es wundervoll.

Namasté
Deine Heidi

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