Die kraft unserer Gedanken

Hallo ihr Lieben,

wie sagte Shakespeare einst so passend….

An sich ist nichts weder gut noch böse,
das Denken macht es erst dazu. 
– William Shakespeare – 

Diesen Spruch habe ich die Tage in meinem Kalender gefunden, der jeden Morgen im Büro auf mich wartet…Jeder Tag wird mit einer kleinen Weisheit gestartet…Ich schaffe es zwar nicht immer über jedes Zitat groß nachzudenken, aber das ein oder andere schafft es sogar mich länger zu beschäftigen…. So auch Shakespeare!

Denn immer wieder finde ich es faszinierend, was für eine Kraft unsere Gedanken haben und wie oft sie uns fehlleiten können oder uns blockieren…Wenn ich es merke, dann ärgere ich mich häufig darüber, aber es ist auch leider nicht so einfach, „das Denken“ abzuschalten…..

Aber als ich darüber nachgedacht habe, ist mir ein toller Artikel von Franziska (vom wundervollen Blog FUCK LUCKY GO HAPPY) dazu eingefallen, den sie in der Yoga Deutschland (Nr. 11/2015) veröffentlicht hat. „Eine Reise zum Licht“  – „Was wir an anderen Personen wahrnehmen, hat immer etwas mit uns selbst zu tun“.

Oh wie konnte ich mich doch damit identifizieren und wie sehr habe ich geschmunzelt, dass man mit den Gefühlen, dem Empfinden und dem Denken sich immer wieder so täuschen kann….

Ich muss zugeben, ich selbst habe früher nie groß darüber nachgedacht, ob ICH vielleicht etwas fehlinterpretiert habe….Neeeein, die andere schaut mich doof an, sie mag mich nicht also bin ich eben auch zickig, abweisend oder was auch immer….Aber den Gedanken, dass ICH etwas falsch verstanden habe und dass ich vielleicht selbst unsicher bin in manchen Situationen, darauf bin ich nicht so schnell gekommen….Aber seit ich es erkannt habe, versuche ich oft „UMZUDENKEN“….Negative Gedanken hinterfragen….“Heidi ist das jetzt wirklich so oder glaubst du das jetzt nur, weil….?“ Und ich muss mir wirklich eingestehen – oft war ich im Unrecht und habe daher diesbezüglich noch viel an mir zu arbeiten..Ich versuche seit meiner Erkenntnis viel offener auf Menschen zuzugehen, vor allem Menschen die ich nicht kenne….Ich versuche das „Schubladen-Denken“ zu vermeiden oder zumindest die Schubladen nicht so schnell zu schließen sondern immer ein Stück offen zu lassen, um zu hinterfragen ob ich jemand nicht zu Unrecht in eine Schublade gesteckt habe…..

Und ganz ehrlich – so lebt es sich viel angenehmer, interessanter, spannender und innerlich viel viel ausgeglichener!

Die Erkenntnis ist der erste Schritt und wenn man dann noch den Willen hat etwas an seinen eingefahrenen Mustern und Macken zu arbeiten…prima, wir wollen doch alle ein entspanntes Miteinander.

Wie Franziska so passend zusammengefasst hat…..“Erkenne, dass die andere Person du bist“.

Namasté
Eure Heidi

FullSizeRssender

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