Dein erstes Mal in einem Yogastudio…

Hallo ihr Lieben,

ihr möchtet gerne mal ein Yogastudio besuchen und seid euch vielleicht nicht ganz sicher, ob ihr etwas beachten müsst?

Persönlich kann ich das sehr gut nachvollziehen. Da es meiner Meinung nach aber total wichtig ist, dass ihr nicht nur daheim übt, sondern euch von einem Yogalehrer anleiten und gegebenenfalls korrigieren lasst, solltet ihr den Weg in ein Yogastudio nicht länger meiden….

Was gibt es zu beachten? 

 

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zieh bequeme Kleidung an. Du sollst dich wohlfühlen während deiner Yogastunde und das T-Shirt sollte nicht ständig hochrutschen und die Leggings nicht hier- und da zwicken.

 

 

 

 

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nimm warme Socken und ein Pulli/ Jäckchen mit, damit du dich – besonders im Winter – in Savasana warm anziehen kannst.

 

 

 

 

pool-778207_960_720achte auf deine Körperhygiene. Heißt konkret – du musst natürlich nicht frisch geduscht in deine Yogaklasse gehen, aber wenn du den ganzen Tag geschwitzt hast, wäre ein frisches T-Shirt und ein bisschen Deo angebracht. Übertreibe es aber auch bitte nicht, denn eine Parfümwolke will niemand während Pranayama einatmen.

 

 

 

 

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Füße! Oh Gott, was ich mir da schon alles ins Gesicht strecken lassen musste. Okay, ich habe eh eine schräge Beziehung zu meinen Füßen und kann grundsätzlich nachvollziehen, dass das vielleicht nicht gerade die Körperregion ist, der man besonders viel Aufmerksamkeit schenkt. Aber bitte bitte liebe Yogis – geschnittene Fußnägel und einigermaßen saubere Füße wären schon nett. Schließlich streckt man seine Füße schon manchmal jemand anderem fast ins Gesicht oder der/ die Yogalehrer/-in sollte die Fußausrichtung korrigieren ohne sich danach die Hände desinfizieren zu müssen.

 

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Alles kann – Nichts muss. Du bist dein Boss über deinen Körper, denn nur du selbst kennst ihn am besten und weißt wo deine Grenzen sind. Fühle dich frei, wann auch immer dein Körper danach verlangt ins Kind zu gehen.

 

 

yoga-698114_960_720-1Yogamatten und Hilfsmittel – in jedem Studio in dem ich bisher war, gibt es Matten sowie Hilfsmittel kostenlos zum Ausleihen. Persönlich bin ich kein Fan von ausgeliehenen Matten. Klar, wenn ihr das erste Mal zum Ausprobieren dabei seid, müsst ihr natürlich nicht gleich eine Matte kaufen, aber solltet ihr die Absicht haben, regelmäßig zu praktizieren, kann ich euch nur ans Herz legen, euch eine eigene Matte anzuschaffen. Weitere Hilfsmittel sind nur bei einer Selbstpraxis daheim notwendig.

 

 

lamb-1095653_960_720Yoga und ein voller Magen passen einfach nicht zusammen. Das liegt daran, dass die Praxis mit einem vollen Magen nicht gut tut und schon eine Vorbeuge unangenehm werden kann. Ca. eine Stunde vor der Yogastunde solltet ihr also nichts mehr essen. Wenn ihr früh morgens ins Yoga geht, empfehle ich sogar auf nüchternen Magen zu praktizieren. Probiert es mal aus, es ist ein ganz anderes Gefühl.

 

 

 

onions-1078149_960_720Apropos Essen – es empfiehlt sich am Vortag und am Tag selbst auf Lebensmittel wie beispielsweise Zwiebeln und Knoblauch zu verzichten. Ebenfalls rät es sich bei Bohnen, Kraut und blähenden Lebensmitteln nein zu sagen, denn entspannt im Herabschauenden Hund oder Kind zu liegen, wenn es im Magen rumort, macht kaum Spaß und es soll ja auch entspannend sein für euch.

 

 


yoga-682326_960_720Ordnung – Aufgeräumte Gedanken brauchen aufgeräumte Räume. Ich liebe Yogastudios die darauf Acht geben und muss gestehen, dass ich mich in den anderen nicht ganz so wohl fühle. Trage dazu bei, dass dein Yogastudio deiner Wahl ordentlich bleibt. Beispielsweise schließe Spindtüren wieder, räume deine Yogamatte und Hilfsmittel wieder ordentlich auf und werfe nicht alles hin, so wie es eben gerade fällt. Der nächste Yogi wird es dir danken. Achte zudem darauf, dass während deiner Praxis um dich herum nicht alles rumliegt. Alles unnötige, kann im Spind/ Umkleide bleiben. Außer warme Socken und etwas zum überziehen benötigst du nicht im Yogaraum. Außerdem benötigen die Yogalehrer Platz, um dich unterstützen oder korrigieren zu können.

 

clock-650753_960_720Die Sache mit der Zeit – sei pünktlich. Die meisten Yogastudios öffnen mindestens 15-20 Minuten vor Beginn der Stunde. Zieh dich in Ruhe um, trinke einen Schluck Wasser oder Tee, roll deine Matte aus und komm zur Ruhe. Setz dich auf einen Block oder lege dich über ein Bolster. Genieße es anzukommen und deine ersten Minuten für dich. Klatsch und Tratsch kann auch nach der Stunde mit anderen Yogis ausgetauscht werden.

 

 

 

 

Wenn du dir mit irgendetwas unsicher bist – frage! Ich bin mir sicher, dass sich der Yogalehrer oder ein anderer Yogi deinen Fragen sehr gerne annimmt.

Viel Spaß bei deiner ersten Yogastunde. Und bei allem was passiert – nimm es mit einem Lächeln! 🙂

Namasté
Eure Heidi

2 comments

  1. Liebe Nika,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Schön zu hören, dass dir der Post etwas gebracht hat.

    Die Sache mit der falschen Kleidung ist echt enorm. Wenn ich doch mal was falsches anhabe, rege ich mich jedes Mal auf, da es total vom Unterricht ablenkt und man sich ständig Gedanken macht…daher lieber gleich etwas bequemes anziehen 🙂

    Wo wohnst du denn ? Vielleicht kann ich dir ja einen Tipp geben….

    Ansonsten frohes Ausprobieren! 🙂

    Alles Liebe
    Heidi

  2. Liebe Heidi,

    Vielen Dank für diese kleine Ratschläge-Sammlung. Ich bin in der Tat gerade auf der Suche nach einem Yoga-Studio für mich. Welches passt, muss natürlich jeder selbst heraus finden, aber deine Tipps (insbesondere zum rutschenden Oberteil) waren sehr hilfreich. Danke.

    Liebe Grüße
    Nika von Little Tiger

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