Augen auf! Trend nutzen statt Yoganeid

Hallo ihr Lieben,

kennst du auch diese Instagram, Facebook und Co. Yogis, die bei jeder Gelegenheit ein tolles Foto posten oder bist vielleicht selbst eine davon? 🙂

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Im Grunde ist das meiner Meinung nach auch gar nicht schlimm und ich gehöre selbst dazu und poste hin und wieder gerne ein Foto eines Âsana, die ich beispielsweise nach langem Üben mal hinbekommen habe oder die ich einfach schön finde oder oder oder….

Nutze den Trend!

Du regst dich aber vielleicht ĂŒber die „Poser“ auf? Das lohnt sich gar nicht und du kennst die GrĂŒnde und Intension nicht. Mein Tipp fĂŒr dich! Nutze diesen Trend!

Wie?

Ganz einfach – schaue dir die Bilder an und Ă€ndere deine negativen Gedanken, Neid, unnötiger Ehrgeiz, ein minderndes SelbstwertgefĂŒhl etc. egal was dir durch den Kopf schießt, es ist in diesem Fall hĂ€ufig nicht der richtige Gedanke, denn du sollst auf gar niemand neidisch sein oder dich selbst schlechter fĂŒhlen, nur weil jemand – LAUT EINES FOTOS – etwas besser kann! Stattdessen nutze die Bilder, achte auf Kleinigkeit und finde heraus, ob beispielsweise die Âsana auch wirklich korrekt ausgefĂŒhrt wurde.

Mir hat das Beobachten sehr sehr viel gebracht. Da ich ja letztes Jahr meine Yogalehrerausbildung gemacht habe und davor lediglich Zeit fĂŒr meine eigene Praxis verbracht habe, nicht aber damit andere Yogis „zu beobachten“ muss zuerst dein Auge geschult werden. Man muss lernen zu erkennen, wo jemand „Fehler“ macht, bzw. viel wichtiger, wo er oder sie ggf. eine Haltung ungesund ausfĂŒhrt. Zweiter Schritt, wenn du erkannt hast, was man optimieren mĂŒsste ist, zu erkennen, wie man nun den Yogi korrigieren könnte, welche Option man bieten könnte, was könnte man nonverbal oder verbal sagen, wie anfassen und und und….Daher nutzt die Bilder und fragt euch, ist die Âsana richtig ausgefĂŒhrt? Wenn nein, an was liegt es, welche Muskeln sind verantwortlich, welche Option kann ich bieten und wenn ich korrigiere, wie und wo fasse ich jemanden an.

Die Erkenntnis ist wie so oft der erste Schritt. 

Nutzen fĂŒr deine eigene Praxis

Ein zweiter Vorteil ist – wenn ihr selbst gerne Fotos macht – dass ich euch selbst analysieren könnt. Es muss ja nicht gleich jedes Foto gepostet werden 🙂 Nach einigen Jahren Praxis FÜHLT sich nĂ€mlich so manches richtig an und ihr macht in jeder einzelne Praxis manche Fehler, weil sie euch gar nicht bewusst sind, weil euch nie jemand korrigiert hat. KĂŒmmert euch selbst um euch. Filmt euch oder macht Fotos und analysiert sie spĂ€ter. Stellt euch wie oben die Fragen und arbeitet an der gesunden Verbesserung eurer Yogapraxis.

Hier ein paar Inspirationen auf meiner Pinterest Yoga Wand.

Folge kurmasanas Pinnwand „Yoga❀“ auf Pinterest.

Namasté
Eure Heidi

P.S. Und, habt ihr euch bei den obigen Fotos schon mal ausprobiert?

2 comments

  1. Hallo Heidi,

    Ich finde es persönlich schade, dass du dich in meinen Augen hierbei auf die „Fehlersuche“ beschrĂ€nkst und davon sprichst, dass manche sich ĂŒber solche Fotos aufregen… Wieso sollte ich mich aufregen? Es ist ein Bild von jemandem, der Yoga macht. Das ist doch schön. Wieso sollte ich in diesem Bild jetzt nach Fehlern suchen? Ich nehme das Bild lieber so hin wie es ist. Mit Fehlern oder ohne und denke einfach nur: Schönes Bild…. Tolle Pose…. Interessantes Asana. Das kannte ich noch gar nicht….. Wow, das sieht sehr herausfordernd aus. Da steckt bestimmt viel Training und Übung hinter….

    Nach Fehlern zu suchen oder sich zu vergleichen finde ich persönlich nicht so schön und eher negativ.

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Nika

    1. Liebe Nina,

      das ist super, dass das fĂŒr dich gar kein Problem darstellt und du dich von Bildern einfach inspirieren lĂ€sst.So geht es mir persönlich nĂ€mlich auch… Dann kann ich dir nur sagen, genieße einfach den Anblick und fĂŒhle dich hier ĂŒberhaupt nicht angesprochen 🙂

      Der Hintergrund des Posts war nĂ€mlich ein anderer….

      Allerdings kenne ich genĂŒgend Menschen, die dieser Instagram Hype total entweder stresst, nervt, unter Druck versetzt, sich selbst schlechter fĂŒhlen lĂ€sst und und und….Teilweise kann ich das sogar verstehen…..Denn man muss bei vielen Bildern ja auch dazusagen, dass es mit Yoga einfach nicht wirklich etwas zu tun hat. Denn es werden irgendwo einfach Bilder gemacht und mit Hashtags versehen anstatt vor/ wĂ€hrend oder nach einer Yogapraxis…

      Oder was ich noch besser finde….es werden Âsanas an schönen Orten fotografiert, die nicht mal eine Minute gehalten werden können, aber schnell schnell jemand ein wundervolles Foto macht, welches gepostet wird….

      Mit dem Post wollte ich Menschen ansprechen, die der Meinung sind, das was manche Yogis so zeigen, vielleicht auch gar nicht immer das Richtige ist und sie sich davon nicht unter Druck setzen lassen sollen und sich eben nicht vergleichen sollen.

      Denn, wie du ganz richtig schreibst – sich zu vergleichen ist negativ. Nach Fehlern zu suchen kann man doch auch positiv sehen und fĂŒr sich das Beste rausziehen um eine gesunde Praxis zu erzielen. Es geht ja nicht darum jemand anderen schlechter zu machen….

      Wie so oft – alles eine Sache der Einstellung und Sichtweise. Mein Ansinnen war es natĂŒrlich nicht, Menschen dazu zu bringen andere schlechter zu machen….sondern den Hype etwas lockerer und positiver zu sehen 🙂

      Liebe GrĂŒĂŸe
      Heidi

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